Wie Alles Begann…

Alles begann mit einem Anruf im Februar 2016, als unsere Co- Produzentin Julia Katz bei Veronika Morawetz anfragte, ob sie sich eine Beratung der Augsburger Puppenkiste in Sachen Kinofilm für „Die Weihnachtsgeschichte“ vorstellen könnte.

Was folgte war eine unvergleichliche Magie, die das Wort „Augsburger Puppenkiste“ auslöst. So vor allem in Karlsruhe im April 2016, als Fred Steinbach und Veronika Morawetz, nur mit der Idee im Kopf, als erstes die Kinobetreiber ansprachen.

Mit der Zusage aller großen Kinoketten im Gepäck, fuhren sie nach Hause…

Im Oktober 2016, während der Dreharbeiten, entwickelte sich nach Berichten in den Medien ein unvergleichlicher Hype um den Film, so dass letztlich anstatt geplanter 120 Kopien, plötzlich knapp 300 Locations den Film spielen wollten – die aber erst zum 2. Adventsonntag zum Einsatz kamen.

Als wir am 3. Sonntag als Nummer 4 im gesamt Ranking der deutschen Kinos aufscheinen und am 31.12. 2016 letztlich sagenhafte 100.657 Besucher erreichten, knallten in Augsburg die Sektkorken.

Das Schönste an diesem Projekt aber, die unfassbar positiven Rückmeldungen von begeisterten Besuchern, das haben wir uns erträumt, aber in diesem Ausmaß nicht erwartet.

Letztlich merkte man ganz deutlich, dass in einer Zeit, in der Filme immer schneller, größer, bunter und lauter werden, gerade Kinder ihre eigene Phantasie entwickeln und sich von der Magie des Puppentheaters verzaubern lassen.

Unser Publikum war (und ist) ein Familienpublikum, Großmütter, Großväter, Mütter und Väter, die allesamt mit der Augsburger Puppenkiste groß geworden sind, wiederum deren Kinder und Enkelkinder.

Wir haben es geschafft, auf der einen Seite die Fans der Augsburger Puppenkiste ins Kino zu locken, auf der anderen Seite war es oft der erste Besuch im „Lichtspieltheater“ für Kinder – und damit kommt die nicht zu unterschätzende „Generation der Zukunft“.